Heeresversuchsanstalt Peenemünde
In Peenemünde wurde 1936 die Versuchsstelle des Heeres Peenemü
nde (kurz: „HVA“) errichtet. Auf den Raketenstartplätzen wurde
insbesondere die erste funktionsfähige Großrakete A4
(Propagandaname: „V2“) vom Heer unter Leitung von Walter Dornberger
und Wernher von Braun entwickelt und getestet. Parallel testete in
Peenemünde-West die Luftwaffe die Flugbombe Fi 103 (Propagandaname:
„V1“). Die wichtigste Abschussrampe für die A4 (V2) Raketen war der
Prüfstand VII. Von Peenemünde aus erfolgten aber nur Versuchsstarts,
da sowohl die Flugbombe V1 (Fieseler Fi 103) als auch die
ballistische Rakete V2 (Aggregat 4) eine zu geringe Reichweiten
aufwiesen, um von Peenemünde aus geeignete feindliche Ziele
erreichen zu können. Heute befindet sich im Kraftwerk der ehemaligen
HVA ein historisch-technisches Museum. Auf dem Außengelände können
Exponate aus der damaligen Raketenentwicklung betrachtet werden.
Verschiedene Militärfluggeräte ergänzen die Ausstellung.
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